Ende Oktober haben wir angefangen, zu einzelnen Faktenchecks und Quellenlinks kurze Erklärvideos zu produzieren. Das erste ging am 25. Oktober online. Zehn Tage und elf Videos später ziehen wir eine erste Bilanz.
Die Videos
In ein bis fünf Minuten nimmt sich jedes Video eine konkrete Behauptung vor, die gerade kursiert. Grundlage ist immer ein Faktencheck oder Quellenlink, der hier auf der Seite steht. Auf drei Plattformen erscheinen die Videos parallel: als Video und Short auf YouTube, auf TikTok und als Reel auf unserer Facebook-Seite.
Bisher sind elf Videos online, darunter:
- Hundert Millionen Steuergeld für Peru? Warum ein KfW-Darlehen kein Geschenk ist. (Prüfung)
- Panik vor dem 31. Oktober? Wie aus Schülerprotesten eine Gewaltwarnung wurde. (Prüfung)
- 50 Euro fürs Demonstrieren? Ein Fake-Flugblatt und die Frage, wer es verbreitet. (Prüfung)
- Was am 31. Oktober wirklich passiert ist. Eine Bilanz nach dem Tag, vor dem gewarnt wurde. (Artikel)
- Hat Habeck Deutschland den Wald abgesprochen? Was Nius aus einem Zitat machte. (Prüfung)
- KI-Fake Berlin. Ein manipuliertes Bild angeblicher Ausschreitungen. (Prüfung)
- Bürgerkrieg gegen Deutschland? Alice Weidels Behauptung im Check. (Prüfung)
- Hat die Antifa einen Anschlag verhindert? Rechtsextremer Terror-Chat in Winsen. (Prüfung)
Die Zeichnungen in den Videos sind mit KI erzeugt. Die Stimme ist teils eingesprochen, teils KI-generiert, weil eine hartnäckige Erkältung das Einsprechen gerade nicht immer zulässt. Die Inhalte prüfen wir genauso wie jeden Artikel hier.
Die Zahlen
Nach zehn Tagen stehen die Aufrufe bei rund 6.000 auf YouTube, 5.100 auf TikTok und 2.000 auf Facebook. Zusammen über 13.000 Aufrufe. Für einen Kanal, der bei null angefangen hat, ist das ein Anfang.
Am stärksten läuft bisher YouTube. Vor allem die Shorts bekommen dort deutlich mehr Reichweite als die langen Fassungen. TikTok wächst langsamer, aber gleichmäßiger. Auf Facebook sind die Aufrufzahlen kleiner, dafür gibt es dort mehr Interaktion pro Video.
Wie es weitergeht
Weiter geht es auf jeden Fall. Nicht jeder Faktencheck braucht ein Video, aber bei Themen, die sich in ein bis zwei Minuten erklären lassen, ist ein kurzes Video oft der kürzere Weg als ein langer Text. Weitere kommen in den nächsten Wochen dazu.
Wer die Videos nicht verpassen will: YouTube abonnieren, TikTok folgen oder die Facebook-Seite liken.