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Update Ende Oktober: Quellen ohne Fotos, Aufrufe sichtbar

In der letzten Woche hat sich vor allem an der Seite selbst einiges getan. Die Quellenprofile haben keine Fotos mehr, Texte über sexualisierte Gewalt tragen jetzt eine Triggerwarnung, und Artikel zeigen ihre Aufrufzahl. Inhaltlich sind drei Faktenchecks, rund 30 Quellenlinks und neun neue Quellenprofile dazugekommen.

Warum die Quellen keine Fotos mehr haben

Bisher zeigte fast jedes Quellenprofil ein Foto der Person oder das Logo der Organisation. Seit dem 21. Oktober sind diese Bilder weg. Für viele Personen ist es schwierig, Fotos zu finden, die sich frei nutzen lassen. Damit wir nicht aus Versehen Urheberrechte verletzen, verzichten wir ganz darauf.

An die Stelle der Fotos tritt jetzt ein Symbol für die Art der Quelle: eine Wahlurne für Parteien, eine Zeitung für Medien, ein Säulengebäude für Behörden, ein Rednerpult für Politikerinnen und Politiker. Die Symbole haben wir selbst mit einer KI erzeugt. Sie zeigen keine echten Menschen und kein fremdes Foto.

Triggerwarnungen und Aufrufe

Texte über Vergewaltigung und andere sexualisierte Gewalt haben jetzt direkt unter der Überschrift einen Hinweis. Er steht vor dem eigentlichen Inhalt, damit niemand unvorbereitet hineinliest.

Seit dem 23. Oktober steht bei Artikeln, wie oft sie aufgerufen wurden. Die Zahl ist gerundet und erscheint erst ab 100 Aufrufen. Gezählt wird mit einer eigenen, DSGVO-konformen Statistik ohne Cookies und ohne Cookie-Banner. Sie ersetzt die Statistik von Cloudflare, die nach einer kurzen Übergangszeit mit beiden Messungen abgeschaltet wird. Als Netzwerk, das die Seite schnell ausliefert, nutzen wir Cloudflare weiter. Was erfasst wird und was nicht, steht in der Datenschutzerklärung.

Drei Faktenchecks

  • Bestätigt das Berliner Wahlrecht den großen Austausch?: falsch. So sieht es Claudio Casula bei NIUS. Dabei will sich das Berliner Sondierungspapier nur für ein Wahlrecht nach fünf Jahren Aufenthalt einsetzen, und das ist rechtlich kaum umsetzbar. Ersetzt wird dadurch niemand.
  • Haben Seenotretter eine Nähe zu Schlepperbanden?: irreführend. Innenminister Dobrindt nannte die Nähe "offensichtlich". Sein Ministerium legte auf Nachfrage keinen Beleg vor, und die bekannten Verfahren in Italien endeten ohne Verurteilung.
  • Triggerwarnung, sexualisierte Gewalt: Ein Kommentar auf NIUS nannte eine Zahl aus der Kriminalstatistik von 1990, die nicht stimmt. Unser Faktencheck bewertet sie als falsch und zeigt, was die Polizeistatistik tatsächlich ausweist.